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Aktuelles aus dem Team

MiD 2017 - Hamburger steigen um

20.03.2019

Die Freie und Hansestadt ist auf dem Weg zur Verkehrswende. Nach den Ergebnissen der Untersuchung „Mobilität in Deutschland (MiD)“ ist in Hamburg der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) seit 2002 um 11 Prozent auf jetzt 36% an allen Wegen gesunken. Gleichzeitig stiegen die Anteile von ÖPNV um 3% und des Radverkehrs um 6%. Der Fußverkehr nahm um 2% zu. Damit wurden 2017 mehr als zwei Drittel aller Wege mit nachhaltigen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Das ÖPNV-Angebot in der Hansestadt wurde zudem von 74% der Teilnehmer an der Befragung (7000 Haushalte in Hamburg) als sehr gut bis gut bewertet.

Wichtige Ergebnisse sind auch, dass inzwischen 25% der Haushalte über kein Auto verfügen. Die Altersgruppe der unter 30-Jährigen ist zunehmend weniger autoorientiert. Gleichzeitig steigt aber die Autonutzung bei den Seniorinnen und Senioren weiter an.

Sehr unterschiedlich stellen sich die Hamburger Stadtteile dar. So liegt bspw. der Radverkehrsanteil im Stadtteil Altona (22%) deutlich über dem Hamburger Durchschnitt von 15%. Bei der ÖPNV-Nutzung ist Hamburg-Mitte mit 28% Spitzenreiter (ggü. 22% im Mittel). Den durchschnittlichen MIV-Anteil von 36% übertrifft Bergedorf mit 44%.

Mit der „Luftgütepartnerschaft“ und dem Projekt „MOVE Hamburg“, an dem team red mitwirkt, arbeitet der Hamburger Senat seit Jahren an der Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Hansestadt und an der Veränderung des individuellen Mobilitätsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger. Die MiD 2017 zeigt nun die ersten Erfolge.

Aktion "Steig um!" - Leben ohne Auto

11.02.2019

Für drei Monate aufs eigene Auto verzichten und dafür die ganze Breite an Möglichkeiten ausprobieren, die es gibt, um in Hamburg herumzukommen - das ist ‚Steig um!‘, die neue Aktion von MOVE und vom Hamburger Abendblatt. Fünf Tester*innen werden vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren testen.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Wir möchten mit ‚Steig um!‘ Zukunft testen: Fünf Leute verzichten für drei Monate auf ihr eigenes Auto und können dafür die immer größere Anzahl von Alternativen auf Herz und Nieren testen: Bus, Bahn, E-Autos, E-Roller, Räder, Lastenräder, Carsharing, und das Allerneuste: elektrische Tretroller. Und dieser Test wird von uns bezahlt. Man bekommt dafür 400 Euro pro Monat, genau die Summe, die ein normaler Wagen mit allem offenen und versteckten Kosten im Monat kostet.“

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.

Die Lausitz - eine Region von Tüftlern & beim Thema Elektromobilität ganz vorne mit dabei.

24.09.2018

Das wurde beim ersten Elektromobilitätstag, der am 20. September vom Landkreis Elbe-Elster in Massen bei Finsterwalde ausgerichtet wurde, mehr als deutlich: Schon 1978 haben die "Jungen Techniker" im benachbarten Finsterwalde für ihr Elektroauto "Elsist" die Straßenzulassung erhalten. Der Prototyp steht heute im Foyer der dortigen Energieagentur und wurde auf der Ausstellung am Elektromobilitätstag gezeigt. Die Lausitz Dynamics von der Hochschule Cottbus-Senftenberg päsentierten dort ihr experimentelles Elektroauto und zeigten damit, dass der Tüftlergeist in der Region ungebrochen ist. Neben Serienfahrzeugen wie dem Renault Zoe und Kleinserien wie dem Nutzfahrzeug Streetscooter waren auch die automobilen Highendvarianten, der Tesla und das Brennstoffzellenfahrzeug Toyota Mirai zu sehen. Begleitet wurde die Ausstellung von einem hochkarätigen Vortragsprogramm.

Wir durften den Landkreis Elbe-Elster bei der Konzeption und Durchführung des Elektromobilitätstags fachlich unterstützen und freuen uns über den Erfolg des Events, der im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden wird.

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