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Aktuelles aus dem Team

Beschluss der CDU: „Mobilität der Zukunft“

25.06.2019

Die CDU erkennt Fehler in ihrer bisherigen Verkehrspolitik: "Im Durchschnitt transportieren PKW nur 1,4 Menschen pro Fahrt, brauchen dafür aber die meiste Fläche pro Fahrgast und belasten das Anlagegut Straße um ein Vielfaches. Vor diesem Hintergrund müssen wir insbesondere in unseren Städten eine Neuaufteilung des begrenzten öffentlichen Raums in Angriff nehmen."
https://www.cdu.de/artikel/mobilitaet-der-zukunft
Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung!

Die E-Scooter rollen bald auch auf Deutschlands Straßen

23.05.2019

Der Bundesrat hat am Freitag (17.5.19) grünes Licht für E-Scooter gegeben. Die Elektrischen Tretroller dürfen zukünftig bei maximaler Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h im Straßenverkehr fahren.
Fahren dürfen diese ausschließlich auf Radwegen bzw. Radfahrstreifen. Falls keiner vorhanden ist, darf auch auf die Straße ausgewichen werden. Es wurde weiterhin ein Mindestalter von 14 Jahren festgelegt. Zudem müssen Roller eine aufgeklebte Versicherungsplakette nachweisen, welche von der Bundesregierung konzipiert wurde. Ähnlich wie beim Radverkehr wird es aber keine Helmpflicht geben.
Wie es nun weitergeht, wird die Bundesregierung klären. Diese muss die vom Bundesrat beschlossenen Änderungen nun noch umsetzen. Mit dem offiziellen Start wird im Sommer 2019 gerechnet. (Quelle: https://bit.ly/2LY6X5T)
Die Mobilität von morgen braucht vielfältige Angebote! #E-Scooter sind ein wichtiger Baustein im Bereich „letzte Meile“. Besonders in der Kombination mit dem ÖPNV werden die Scooter als vorteilhaft gesehen: So können Wege zur oder von der Haltestelle schnell und einfach mit einem E-Scooter bewältigt werden. „Daher denken wir das private Scooter wichtiger sind als geteilte (E-Scooter Sharing)“, so team red Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger.
Wenn Sie weitere Infos zum Thema E-Scooter bekommen möchten, bietet die Mobilitäts-Akademie hierzu ein Webinar am 24.05.2019 (10 Uhr). Die Anmeldung erfolgt per Mail mit dem Stichwort „E-Scooter“ an mobilitaets-akademie(at)team-red.net.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und informative Diskussionen zu diesem spannenden Mobilitätsthema.

„Steig um!“ - Erfahrungsberichte des Hamburger MOVE Projektes

08.04.2019

Die Aktion „Steig um!“ von MOVE und dem Hamburger Abendblatt bietet Zugang zu allen Mobilitätsdienstleistungen in der Stadt Hamburg als Ersatz für den eigenen Pkw – und das für drei Monate: Sieben Tester*innen und ihre Familien prüfen vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren!

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.

Eine Nutzerin ist Julia Reiß, sie hat Emmy für sich entdeckt, „das hat total Spaß gemacht!“ Zur Arbeit fährt sie jetzt mit der S-Bahn, aber im Sommer will sie die Strecke auch mal mit dem Rad ausprobieren. Mit dem StadtRAD ist sie ohnehin viel unterwegs: „Die neuen Stadträder sind super, aber die sind auch immer ganz schnell weg“. Mit dem Emmy-Roller erging es ihr ganz ähnlich: für einen Spaziergang kurz abgestellt, kehrte sie zu der Stelle zurück und der Roller hatte schon den nächsten Besitzer. Eine Tücke beim Sharing ist, dass sie immer darauf achten muss, ob das Datenvolumen und der Akku noch reichen. Aber das meint sie, muss sie einfach noch für sich austüfteln.

Übernächste Woche möchte sie für ein paar Tage ans Meer – etwas was sie sonst auch gerne mal spontan mit ihrem eigenen Auto gemacht hat. Jetzt hat sie ein Mietauto reserviert und meint: „ich war ganz überrascht, wie günstig das ist“. Die Fahrt ans Meer ist ihr wichtig, „das ist jetzt der Test, um auszuprobieren, ob man das auch anders machen kann, wenn man flexibel ein Auto braucht, als das eigene Auto vor der Tür stehen zu haben“. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, dann wird sie ihr Auto nicht vermissen. Das steht für sie fest.

Das Auto von Julia Reiß, dass in der Tiefgarage des Hamburger Abendblattes versiegelt stand, musste wegen eines Lecks im Getriebe aus der Tiefgarage abgeschleppt werden: „Es war so, dass ich dann festgestellt hab, es ist manchmal richtig nervig ein Auto zu haben! Dann muss man sich darum kümmern und Geld reinstecken.“ Das Ergebnis ist für sie: Das Auto wird abgeschafft. Und so schnell wird auch nicht wieder eines angeschafft.

MiD 2017 - Hamburger steigen um

20.03.2019

Die Freie und Hansestadt ist auf dem Weg zur Verkehrswende. Nach den Ergebnissen der Untersuchung „Mobilität in Deutschland (MiD)“ ist in Hamburg der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) seit 2002 um 11 Prozent auf jetzt 36% an allen Wegen gesunken. Gleichzeitig stiegen die Anteile von ÖPNV um 3% und des Radverkehrs um 6%. Der Fußverkehr nahm um 2% zu. Damit wurden 2017 mehr als zwei Drittel aller Wege mit nachhaltigen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Das ÖPNV-Angebot in der Hansestadt wurde zudem von 74% der Teilnehmer an der Befragung (7000 Haushalte in Hamburg) als sehr gut bis gut bewertet.

Wichtige Ergebnisse sind auch, dass inzwischen 25% der Haushalte über kein Auto verfügen. Die Altersgruppe der unter 30-Jährigen ist zunehmend weniger autoorientiert. Gleichzeitig steigt aber die Autonutzung bei den Seniorinnen und Senioren weiter an.

Sehr unterschiedlich stellen sich die Hamburger Stadtteile dar. So liegt bspw. der Radverkehrsanteil im Stadtteil Altona (22%) deutlich über dem Hamburger Durchschnitt von 15%. Bei der ÖPNV-Nutzung ist Hamburg-Mitte mit 28% Spitzenreiter (ggü. 22% im Mittel). Den durchschnittlichen MIV-Anteil von 36% übertrifft Bergedorf mit 44%.

Mit der „Luftgütepartnerschaft“ und dem Projekt „MOVE Hamburg“, an dem team red mitwirkt, arbeitet der Hamburger Senat seit Jahren an der Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Hansestadt und an der Veränderung des individuellen Mobilitätsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger. Die MiD 2017 zeigt nun die ersten Erfolge.

Aktion "Steig um!" - Leben ohne Auto

11.02.2019

Für drei Monate aufs eigene Auto verzichten und dafür die ganze Breite an Möglichkeiten ausprobieren, die es gibt, um in Hamburg herumzukommen - das ist ‚Steig um!‘, die neue Aktion von MOVE und vom Hamburger Abendblatt. Fünf Tester*innen werden vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren testen.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Wir möchten mit ‚Steig um!‘ Zukunft testen: Fünf Leute verzichten für drei Monate auf ihr eigenes Auto und können dafür die immer größere Anzahl von Alternativen auf Herz und Nieren testen: Bus, Bahn, E-Autos, E-Roller, Räder, Lastenräder, Carsharing, und das Allerneuste: elektrische Tretroller. Und dieser Test wird von uns bezahlt. Man bekommt dafür 400 Euro pro Monat, genau die Summe, die ein normaler Wagen mit allem offenen und versteckten Kosten im Monat kostet.“

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.

Die Lausitz - eine Region von Tüftlern & beim Thema Elektromobilität ganz vorne mit dabei.

24.09.2018

Das wurde beim ersten Elektromobilitätstag, der am 20. September vom Landkreis Elbe-Elster in Massen bei Finsterwalde ausgerichtet wurde, mehr als deutlich: Schon 1978 haben die "Jungen Techniker" im benachbarten Finsterwalde für ihr Elektroauto "Elsist" die Straßenzulassung erhalten. Der Prototyp steht heute im Foyer der dortigen Energieagentur und wurde auf der Ausstellung am Elektromobilitätstag gezeigt. Die Lausitz Dynamics von der Hochschule Cottbus-Senftenberg päsentierten dort ihr experimentelles Elektroauto und zeigten damit, dass der Tüftlergeist in der Region ungebrochen ist. Neben Serienfahrzeugen wie dem Renault Zoe und Kleinserien wie dem Nutzfahrzeug Streetscooter waren auch die automobilen Highendvarianten, der Tesla und das Brennstoffzellenfahrzeug Toyota Mirai zu sehen. Begleitet wurde die Ausstellung von einem hochkarätigen Vortragsprogramm.

Wir durften den Landkreis Elbe-Elster bei der Konzeption und Durchführung des Elektromobilitätstags fachlich unterstützen und freuen uns über den Erfolg des Events, der im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden wird.

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